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Domenica, 26 Febbraio 2017
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Die Kirchen: Basilica Collegiata di San Biagio und Chiesa del Rosario

Im 17. und 18. Jh. änderte sich das Erscheinungsbild der Stadt Cento grundlegend. Man baute zahlreiche neue Häuser für die Aristokratie, die mit großzügigen Treppen, Absätzen und Balustraden versehen und mit Fresken ausgeschmückt wurden. Man restaurierte aber auch alte Kirchengebäude im Stil des Barock und errichtete neue Gotteshäuser mit prächtigen Innenräumen, die mit
Bildern und Statuen ausgestattet wurden.
Heute findet man in den wichtigeren Kirchen in Cento zahlreiche Meisterwerke von Guercino und seiner Werkstatt, die im Zuge jener städtischen Erneuerung entstanden sind.

 
Madonna mit Kind und den Hl. Blasius und Michael

Basilica Collegiata di San Biagio
Diese Stiftskirche stammt aus dem 11. Jh., wurde aber von 1730 bis 1745 von dem bologneser Architekten A. Torreggiani völlig neu errichtet. Der Entwurf beruht auf einem lateinischen Kreuz mit eliptischer Kuppel über dem Schnittpunkt zwischen Mittel- und Querschiff. Zu den bedeutenden Kunstwerken, die in der Kirche ausgestellt sind, gehören Gemälde von Bartolomeo Cesi, Domenico Mona, Marcello Provenzali, Guercino ("Hl. Karl Borromäus im Gebet", 1614 c.a), Lorenzo Zucchetta, Benedetto Gennari ("Madonna mit Kind und den Hl. Gaetano, Franz von Paola und Rosa") und Antonio Rossi. Auf dem Platz vor der Kirche befindet sich ein Brunnen mit dem "Hl. Erzengel Michael, der den Drachen tötet", ein Kunstwerk, das unlängst von dem Bildhauer Mauro Mazzali geschaffen wurde.

Zugänglich in Begleitung

Sehenswert in der Koncha der Apsis ist neben einem schönen Chorgestühl aus Holz von Fra Vincenzo Rossi (18. Jh.) vor allem das Gemälde "Madonna mit Kind und den Hl. Blasius und Michael" von Antonio Rossi (1751).

 
Kreuzigung

Chiesa del Rosario
Die Rosenkranzkirche wurde 1645 eingeweiht und war die bevorzugte Kirche des Guercino. Der Maler entwarf die Fassade des Gebäudes, das sich aufgrund der einfachen Linien, der warmen Farben und der Arkaden sehr gut ins Stadtbild einfügt, und schuf verschiedene Gemälde für den Innenraum, die heute als absolute Meisterwerke gelten. Im mittleren Gewölbe hängt das Gemälde "Die Hl. Jungfrau" (ca. 1622), das eine interessante illusionistische Aufsicht aufweist. Ebenfalls von Guercino sind die vier Gemälde über
dem zweiten Altar links, die der Maler für die eigene Familienkapelle schuf: "Die Kreuzigung", "Der Ewige Vater mit dem Segensgruß", "Der Hl. Franziskus", "Der Hl. Johannes d.T.". Der prächtige Hauptaltar ist ein Werk des Architekten Ferdinando Galli Bibiena aus Bologna und wird von einer Statue der Madonna des Rosenkranzes beherrscht, die in Piacenza angefertigt und
1627 von Guercino bemalt wurde.

Zugänglich in Begleitung

Über der "Kreuzigung" im Gewölbe der Kapelle befinden sich drei Gemälde, die angeblich auf den wirklichen Namen des Guercino anspielen: Giovanni Francesco (die Hl. Johannes und Franziskus) Barbieri (nach dem Bart = ital. "barba" des Ewigen Vaters)

 
 
 
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