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Domenica, 26 Febbraio 2017
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Die Bibliotheken

Globus (Rom 1632) und Planetarium (Rom 1636) von Hans Greuther, auf dem Piano Nobile der Stadtbibliothek.

Die Schrift- und Lesekultur im Raum Cento hat eine sehr lange Geschichte. Das früheste im Stadtarchiv aufbewahrte Dokument stammt
aus dem Jahr 1185. Seither haben die Bewohner der Gegend ununterbrochen Texte produziert und gesammelt. Heute gibt es im
Stadtgebiet drei Bibliotheken und ein Historisches Archiv.

Die Städtische Bibliothek Patrimonio Studi befindet sich im Palazzo Scarselli Tassinari. Dieses Gebäude ist aufgrund seiner malerischen und bildhauerischen Dekorationen und der eleganten Treppe mit Gewölbe und Nischen ein wundervolles Beispiel für die Architektur des 18 Jh.
Der heutige Bestand der Bibliothek setzt sich aus Beständen mehrerer historischer Einzelbibliotheken zusammen. Nach der Unterdrückung der religiösen Orden durch Napoleon wurden 1798 der Bestand der Biblioteca Comunale (die 1760 dank einer Schenkung des Notars G. Cariani entstanden war) und des ehemaligen Seminario Clementino (das seinerseits 1772 den Bestand der Compagnia del Gesù bernommen hatte) zusammengeführt. Dazu kamen 1805 die Schriften der Libreria dei Cappuccini, zu denen viele Manuskripte und kostbare
Druckwerke gehörten.
Heute verfügt die Stadtbibliothek über einen Bestand von insgesamt 55.000 Bänden, (46.000 in der Abteilung Moderne und 9.000 im Bestand Antikes Buch) sowie über eine Sammlung von Zeitschriften, Tondokumenten und Fotografien. Daneben gibt es eine umfangreiche Kinderund Jugendbibliothek, einen Ausstellungsraum und eine Aula, in der vielfältige Projekt zur Förderung des Lesens bei jungen Leuten
veranstaltet werden.

Das Städtische Archiv, das zum Großteil mit dem Historischen Archiv identisch ist, umfasst eine reiche Sammlung von Schriftstücken, die die Geschichte der Stadt Cento von 1185 bis heute dokumentieren. Neben rein verwaltungsbezogenen Dokumenten finden sich auch solche, die das wirtschaftliche, kulturelle und religiöse Leben illustrieren. Wie in der Stadtbibliothek werden auch im Stadtarchiv jedes Jahr spezifische didaktische Projekte für die Schulen des Stadtgebiets durchgeführt.

Zugänglich / teilweise zugänglich.

Die Kapitularbibliothek San Biagio, ist eine kleinere Bibliothek im Studienzentrum Girolamo Baruffaldi in Cento, die über zahlreiche kostbare Bände überwiegend sakraler Art verfügt.

Zugänglich in Begleitung.

Die Bibliothek Ileana Ardizzoni: befindet sich in der Gemeinde Casumaro und umfasst mit ihren ca. 5.000 Bänden sowohl den Bestand der
ehemaligen Pfarrbibliothek als auch denjenigen der Gemeindebibliothek.

Zugänglich / teilweise zugänglich.

 

Palazzo Rusconi
Von1972 bis 1998 war die Stadtbibliothek im Palazzo Rusconi untergebracht. Dieses Gebäude wurde 1776 als Residenz für den Hauptmann G. Tavecchi errichtet und gilt als eines der wichtigsten Beispiele für die Architektur im Raum Bologna im 18. Jh. Es verfügt über eine imposante Fassade und eine prächtige zweiteilige Treppe, auf deren Brüstung allegorische weibliche Figuren und Paare von Putten angeordnet sind. Gegenwärtig befindet sich in dem Palazzo die Sammlung Antiker Kunst der Cassa di Risparmio, zu der ertvolle
Werke von Guercino und seiner Werkstatt gehören.

 
 
 
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