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Martedì, 28 Marzo 2017
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Geschichte

Comune di Cento

Der Name Cento geht auf die Zeit der Römer zurück, die im 2. Jh. v. C. weite Landstriche der Poebene trockenlegten, Wälder abholzten und das Land in Zenturien (daher der Name) einteilten. Zunächst war Cento nur ein kleiner Fischerort inmitten weiter Feuchtgebiete. Von diesem Ursprung zeugt noch ein roter Krebs, der das Wappen der Stadt schmückt.

Nach dem Jahr 1000 erfolgte eine groß angelegte Urbarmachung der Gegend, und Cento entwickelte sich allmählich zu einem wichtigen Zentrum der Landwirtschaft. Die Gemeinde erhielt Ländereien als Schenkungen vom Bischof von Bologna und dem Abt von Nonantola und richtete die sogenannte Partecipanza Agraria ein. Nutznießer dieses Systems, bei dem das Land alle zwanzig Jahre nach einem Rotationsprinzip neu verteilt wird, sind seit jeher die männlichen Erben derjenigen Familien, die den Kern der städtischen Bevölkerung bilden.

Cento gehörte lange Zeit zum Besitz der Kirche von Bologna, wurde jedoch als Grenzstadt von Anfang an von den benachbarten Stadtstaaten und insbesondere von Ferrara begehrt. Als 1502 Lucrezia Borgia den Herzog Alfonso I d'Este heiratete, entzog ihr Vater, der Papst Alexander VI, die Stadt dem Bischof von Bologna und sprach sie als Mitgift für seine Tochter der Familie Este zu. Mit dem Ende der Macht der Este über Ferrara 1598 fiel Cento an den Kirchenstaat zurück. Damit begannen für die Stadt
zwei Jahrhunderte der architektonischen und urbanistischen Erneuerung und des kulturellen Glanzes.

Einen wesentlichen Beitrag zu dieser Entwicklung leistete der Maler Guercino, der in Cento geboren wurde, hier arbeitete und zu einem der größten Künstler des italienischen Barocks avancierte.
Im Jahr 1754 verlieh Papst Benedikt XIV Cento offiziell den Rang einer Stadt und formalisierte damit die Bedeutung des Ortes innerhalb des italienischen Kirchenstaates.

 

EINWOHNER INSGESAMT AM 31.12.2004: 31.475

FLÄCHE: 64 km2

HÖHE: 10-20 m ü. NN

 
 
 
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